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Kulinarische Wanderung Kriens

Die Krienser «Boomtown» umrunden

Der Weg geht weiter und führt uns zuerst einmal aus Kriens hinaus nach Horw.

Er führt vorbei an der Stiftung Brändi (links, Stiftung Brändi) und am Blindenheim Horw (rechts, Haus des Blinden-Fürsorge-Vereins Innerschweiz BFVI Blindenheim Horw) hinein ins nächste Areal der Familiengärtner. Das Areal Allmend umfasst 113 Parzellen und ist seit 1941 in Betrieb.

Mit dem Durchwandern des Allmend-Areals der Familiengärtner begeben wir uns nun auch noch auf Stadtgebiet (also der Stadt Luzern – diese Präzisierung musste jetzt sein...). Die Luzerner Allmend, auch Bürgerallmend genannt, gehörte seit dem Mittelalter zum Gemeindegut der Stadt Luzern und diente in der Zwischenzeit schon den verschiedensten Nutzungen (Geschichte der Allmend). Dort, wo einst die Schiessanlage war (am Bireggwald, neben den HochZwei-Hochhäusern), befindet sich heute sogar ein kleines Naturparadies, das mal einen Besuch für sich wert ist (Familien-Pirsch).

Auf dem Weg wandern wir an den Mattenhof-Neubauten vorbei. Hier entsteht auf Krienser Gemeindegebiet unter dem Label «LuzernSüd» (Luzern Süd) aktuell die erste Überbauung in der neuen Krienser «Boomtown» mit Bürohochhaus (Swisscom) sowie Wohn- und Geschäftshäusern (unter anderem «Mini-Spital», Migros, Restaurants und ein Hotel). Auf der heute noch unbebauten Ebene zwischen den Brändi-Gebäuden und den Mobimo-Neubauten soll ab 2019/20 die Eventhalle «Pilatus-Arena» (4'500 Plätze) mit den zwei Hochhäusern entstehen (Pilatus-Arena). Davor entsteht bis 2021 der neue Bahnhof Mattenhof (Bahnhof Mattenhof)

Die Gemeindegrenze dort ist das Trassee der Zentralbahn, die hier Luzern und Stans, als S-Bahn die verschiedenen Standorte dazwischen miteinander verbindet. Ende September wird der Krienser Einwohnerrat hier über einen Investitionskredit entscheiden, mit dem sich Kriens (und die Investoren der umliegenden Areale) am Ausbau der einstigen «Haltestelle» zu einem Bahnhof finanziell beteiligen sollen. Die Infrastruktur des bahnhofs soll mit einer neuen Unterführung, einem Lift,, Veloparkplätzen und einem Bushub ausgebaut werden, weil hier in absehbarer zeit die Frequenzen deutlich steigen dürften. Die Unterführung Sternmatt ist übrigens ab September für ein Jahr geschlossen, weil Bauarbeiten für das Mobimo-Gebäude nötig sind. 

Bei den alten Fliegerschuppen machen wir halt. Wir sind zu Gast beim Luzerner Fasnachtskomitee (lfk.ch), das uns in seinem Fliegerschuppen freundlicherweise Gastrecht gewährt. Symbolhafter könnte es nicht sein: Die Gallizunft, die sich in Kriens unter anderem für das brauchtum und die Fasnacht einsetzt, «wirtet» in den Ràumen des LFK.So unkompliziert kann freundnachbarliche ZUsammenarbeit ebensein ...

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Gastgeber LFK Fliegerschuppen: Gallizunft Kriens

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Nomi
Brändi: Ehemals Acker-, Matt- und Riedland im Grenzbereich von Horw und Kriens, zuerst als «Brenden» belegt. Einst die Allmendland der Krienser, auch ‘das Krienserbrändi’ genannt wurde. Heute lebt der Name weiter im Wohngebiet Brändistrasse und Brändiweg sowie in den Einrichtungen der Stiftung Brändi.

Mattehof (Mattenhof): Ehemalige Liegenschaft in der Talebene, angrenzend an die Allmend, hiess Mattehof. Nach 1500 erste Erwähnung.

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Weininfos zum Posten im LFK FLiegerschuppen

fuss