Kulinarische Wanderung Kriens

Übers Schnäggewägli in die Kuonimatt

Nach der ersten Stärkung geht die Wanderung weiter entlang des sanierten Schlossbachs und der landwirtschaftlichen Liegenschaft Schällematt. Der Blick zum Schattenberg gibt uns Einblick in die neue Wohnsiedlung Unter Sidhalden.

Der Weg führt vorbei an der Tennishalle (Migros Sportpark), die auf der ehemaligen Liegenschaft «Spitalriedmatt» gebaut wurde. Sie soll noch einige Jahre in Betrieb sein. Mittelfristig aber dürfte ihr das gleiche Schicksal blühen wie dem ehemaligen Motel, das als nächstes an unserem Weg liegt: Der Abbruch. Die einst fernab von Wohngebieten gelegenen Anlagen weichen neuen Projekten, die im Zuge der Entwicklung der gesamten Region hier entstehen.

Wir überqueren die Ringstrasse und erhaschen Einblick ins grosse Familiengartenareal Grabenhof. Es ist eines von insgesamt 11 Arealen, auf denen der Familiengartenverein Luzern aktiv ist. Im Grabenhof werden seit 1960 auf rund 39'000 m2 173 Parzellen bebaut.

Das «Schnäggewägli» führt uns dem Schlimbach entlang weiter ins Kuonimattquartier, deren erste Häuser historisch eben jene waren im Schlundried, an denen wir zuerst vorbei gehen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war hier der ganze Talboden praktisch nur von Bauernhöfen besiedelt. Einzige Ausnahme waren die ehemalige Ziegelhütte (Schlundhaus, am heutigen Autobahn-Kreisel) und die beiden Schweinemästereien an der Kreuzstrasse. Die beiden Höfe Ober- und Unterkuonimatt gaben später dem ganzen Quartier den Namen (Kuonimatt-Geschichte). Das Quartier schrieb einst Geschichte, weil hier der erste Autobahnabschnitt der Schweiz erstellt wurde zwischen Luzern und Ennethorw. (i Geschichte Kuonimatt) Die Autobahn damals galt als eigentliche Pionierleistung, diente als Umfahrung von Horw und sollte Luzern mit den Touristenorgten im Berner Oberland soll noch ohne Makrierungen, dafür mit reichlich Platz für Pferdefuhrwerke erstellt worden sein (Bilder dazu) (Geschichte) (Bilder Autobahnbau) (Beitrag zur Bedeutung der Autobahn früher)

Beim Kuonimattschulhaus erwartet uns dann der Primo unserer kulinarischen Reise durch das Piemont. Wer durch das Quartier schlendert und die prächtigen Vorgärten bewundert, glaubt kaum, dass dies quasi das Herz ist gesamten Entwicklung im Gebiet, entsteht doch hier mit «LuzernSüd» ein neuer Stadtteil und gleichzeitig eines der grössten Wohngebiete überhaupt in der Zentralschweiz.

Gastegeber Kuonimatt: SATUS KRIENS

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Nomi:
Kuonimatt (Chuenimatt): Ehemals Riedland, heute Wohngebiet und Schulhausanlage an der Gemeindegrenze zu Horw.
LuzernSüd: Der Vermarktungsname der Investoren in diesem Gebiet, die mehr auf die überregionale Ausstrahlung als auf historisch gewachsenen Strukturen schauen. Die Wohnsiedlungen entstehen auf Krienser, teilweise auch auf Horwer Boden.

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Weininfos zum Posten Kuonimatt

fuss